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Karma-Diagnostik

Бесплатный фрагмент - Karma-Diagnostik

Buch 1. Das System der Feldselbstregulierung


Объем:
200 стр.
Возрастное ограничение:
16+
ISBN:
978-5-4483-4324-7

Vorwort

Bevor Sie, verehrte Leserin, verehrter Leser, mit der Lektüre beginnen, sollten Sie Ihre Gefühlslage prüfen. Ich emp fehle Ihnen, das vorliegende Buch bes ser nicht zu lesen, wenn Sie Gefühle wie Kränkung, Verärgerung oder sonstige negativen Emotionen – gleichgültig, wem gegenüber – empfinden.

Vor Ihnen liegt keineswegs nur ein weiteres Buch zu einem aktuellen, allerseits beliebten Thema. Vielmehr handelt sich hier im Grunde genommen um die Darlegung eines Konzepts zur Erfassung der Gesetze der geistigen Welt, welche die ma­terielle Welt steuert. Darüber hinaus möchte ich Möglichkeiten aufzeigen, die uns die Welt der Bioenergetik erschließen lassen. Das Buch setzt sich zum Ziel, die Gesetze der inneren und äußeren Welt des Menschen aufzuzeigen und jene Mechanis­men zu studieren und zu enträtseln, die für diese Welten maß­gebend und bestimmend sind. Erst im Anschluss daran möchte ich die Regeln zum Eintritt in die Welt der Bioenergetik darle­gen, denn zweifellos muss die Vervollkommnung des Men­schen mit der Erkenntnis der Welt, dem Verständnis ihrer Gesetze und dem Begreifen der eigenen Person als Teil eines einheitlichen Systems – der Schöpfung – beginnen.

Die heutige Menschheit hat sich weit von ihren geistigen Urquellen entfernt. Sie ähnelt heute einem Schiff, dessen Mannschaft zerstritten und der Kapitän abwesend ist, während es leckgeschlagen ist und ferner einen Motorschaden aufweist. Ein Teil der Mannschaft hat dies bereits begriffen und dazu auf­gerufen, sich zu versöhnen und das Schiff zu reparieren. Doch das größte Problem – das noch niemand wirklich bemerkt hat – besteht darin, dass das Schiff auf Riffe zusteuert und ohne Kursänderung selbst eine Reparatur des Motors die Situation nicht retten können wird.

Die Menschheit steht gegenwärtig vor einer Gefahr, die als weitaus bedrohlicher als etwa die atomare Gefahr einzu­schätzen ist; es ist die Gefahr des geistigen Verfalls. Die ge­fährlichsten Verluste sind diejenigen, die wir nicht bemerken; so tritt etwa der Tod zuerst auf der Ebene des energetischen Fel­des und erst dann auf der Ebene des physischen Körpers ein. Dieser Prozess nähert sich momentan einem kritischen Punkt, da wir davon ausgehen müssen, dass das, was heute unseren geistigen Zustand ausmacht, sich morgen und übermorgen auf der körperlichen Ebene unserer Kinder und Enkelkinder mani­festieren wird. Das heißt also: Je unzulänglicher unser geistiger Zustand heute ist, desto schlechter wird – sowohl der geistige, als auch der körperliche – Gesundheitszustand unserer Nach­kommen sein.

Die Ergebnisse meiner Untersuchungen der menschlichen Energieinformationsfeldstrukturen sind überaus besorgniserre­gend. Das von Heiligen, Hellsehern und den Begründern der Weltreligionen über Jahrhunderte hinweg angesammelte geis­tige Potential scheint gegenwärtig nahezu vollständig aufge­braucht zu sein, während das bislang unterentwickelte strategische Denken eine große Gefahr in sich birgt. Die im­mensen Möglichkeiten der Bioenergetik werden nicht für das Begreifen der Welt und die Antizipierung künftiger Probleme, sondern für die Lösung primitiver taktischer, augenblicklicher Schwierigkeiten verwendet. Die Menschheit nähert sich einer Schwelle, hinter der sie entweder eine geistige Renaissance oder der Untergang erwartet. Rettung kann es nur geben, wenn sich jeder Mensch auf geistige Suche begibt und sich die Er­kenntnis durchsetzt, dass jeder einzelne von uns für das Schick­sal der Menschheit und für das Leben im Universum mitverantwortlich ist.

Stellen Sie sich einmal folgende Szene vor: Man setzt je­manden, der das Autofahren erlernen möchte, in einen Wagen, verbindet ihm die Augen, legt seine Hände aufs Lenkrad und erklärt ihm, wie Gas gegeben wird – damit ist die Unterweisung auch schon beendet. Das entspricht in etwa dem jetzigen Wis­sensstand auf dem Gebiet der Bioenergetik, den man sich in kürzester Zeit und für nicht gerade wenig Geld in zahlreichen esoterischen Schulen aneignen kann. Diese Schulen unterschei­den sich voneinander lediglich durch den «Autohersteller» und die «Motorleistung». Will man aber das Autofahren wirklich beherrschen, ist es ratsam, zunächst mit dem Erlernen der Ver­kehrsregeln und der Funktionsweise des Wagens zu beginnen. Ohne Verständnis für die Welt, in der wir leben, ohne Kenntnis seiner selbst und ohne gründliche Vorbereitung kann die Beschäftigung mit Bioenergetik noch um einiges gefährli­cher sein als eine Autofahrt mit verbundenen Augen. Gerade deshalb ist dieses Buch den Verhaltensregeln auf der geistigen Ebene gewidmet.

Eine weitere Vorwarnung: Um dem Thema gerecht zu wer­den, werde ich einen Teil meiner Erkenntnisse über die Tech­niken des Eindringens in Feldstrukturen preisgeben müssen. Ich rate den Lesern jedoch ausdrücklich davon ab, diese zu praktizieren, da dies nicht nur für jene gefährlich ist, die leicht­fertig versuchen, meine Experimente nachzuahmen, sondern auch unweigerlich deren Verwandte in Gefahr bringt. Damit sollte sich ausschließlich ein sehr begrenzter Kreis von Perso­nen beschäftigen, die über bestimmte Dispositionen verfügen und eine ernsthafte Vorbereitung durchlaufen haben.

Zu guter Letzt möchte ich Sie darauf hinweisen, dass Sie in diesem Buch möglicherweise völlig unerwartete und neuar­tige Informationen antreffen werden, die Sie an Szenen aus einer Phantasiewelt erinnern könnten. Ich selbst betrachte mich jedenfalls als Forscher, und wie unwahrscheinlich Ihnen die an­geführten Fakten und Schlussfolgerungen auch erscheinen mögen – diese spiegeln lediglich unsere heutige Wirklichkeit wider, wie sie von den Ergebnissen meiner Arbeit vielfach überprüft und bestätigt wurde.

Der Autor

Ich beschloss, mit der Bioenergetik ein für allemal Schluss zu machen, nachdem ich erkannt hatte, dass die weitere Arbeit perspektivlos war. Ich war nicht von den klassischen Arbeits­prinzipien heutiger Wunderheiler abgewichen, doch ich musste feststellen, nachdem ich einige Tage unter Überlastung gear­beitet hatte, dass die Methoden der Energiezufuhr und der kon­taktlosen Massage keine Perspektive hatten. Sie brachten nicht die Heilung, nach der ich das ganze Leben gestrebt hatte. Ich konnte durch Willenskraft in Fernbehandlung heilen, be­herrschte alle Formen der Punktmassage, kannte erfolgreiche Methoden der Heilung durch Atemtechniken und Diäternäh­rung. Doch ich begriff, dass all diese Methoden nur Linderung bringen, den Menschen aber nicht heilen können.

Die Ärztin, mit der ich damals zusammenarbeitete, wollte mich moralisch aufbauen. Sie bat mich, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen, ich sollte mich erst einmal erholen und alles nochmals überdenken. Zu dieser Zeit lud uns ein Krankenhaus­arzt aus der Siedlung Wosnessenje ein, bei ihm über Ostern aus­zuspannen. Das kam mir sehr gelegen, und ich dachte, dass ich, nachdem ich mich erholt und die Situation durchdacht haben würde, eine Entscheidung treffen könnte. Im Unterbewusstsein hoffte ich auf ein Zeichen, ob es meine Pflicht war, die Arbeit fortzusetzen, und ich einen Ausweg finden könnte.

Wir fuhren zu einer Siedlung am Onegasee, wo wir eine gut erhaltene Holzkirche aus dem sechzehnten Jahrhundert be­sichtigten. Der Ostertag war wunderbar, mit einem schnellen Wetterumschlag: Es schneite, dann regnete es, und plötzlich er­schien direkt über uns ein Regenbogen. Ich badete ausgiebig im See, fühlte mich erfrischt und kam zu der Überzeugung, dass ich die Arbeit fortsetzen sollte. Doch ich musste eine Methode finden, die es ermöglichte, den Menschen ohne jegliche Ein­wirkung auf sein Energiefeld zu heilen. Und so begann ich, nach ihr zu suchen.

Ich versuchte, auf die mir sichtbaren Karmastrukturen über den Menschen selbst einzuwirken. Wenn ich die Ursachen für die Deformation der Karmastrukturen gefunden hatte, erklärte ich sie dem Patienten. Ich verzichtete vollkommen auf die Ein­wirkung mit den Händen. Das war eine qualvolle Periode, weil ich die Methode anfangs schlecht beherrschte und die Ergeb­nisse der Einwirkung wesentlich schwächer waren als bei der Behandlung mit den Händen. Ich brauchte einige Monate zur Vervollkommnung der Methode, und allmählich zeigten sich Ergebnisse, die ich bei der Behandlung mit den Händen niemals erreicht hatte. Da verstand ich, dass diese Methode Zukunft hat und es vor allem erforderlich ist, die Ursachen der Deformation der Karmastrukturen zu finden, sie zu untersuchen, die Infor­mationen zu studieren und an die Menschen weiterzugeben – heilen konnte ich Hunderte, aber die Erkenntnis der Krankheits­ursachen und des Wegs, sie zu überwinden, konnte ich Millionen vermitteln. Von diesem Augenblick an wurde ich Forscher, ein­zig und allein Forscher. Der während der Heilung aufgetretene Vampirismus ließ mich erkennen, dass der Ausbruch einer Krankheit mit einer Verletzung der Gesetze der Ethik verbunden ist, deshalb muss die Heilung auf die Erkenntnis dieser Verlet­zungen und die Veränderung der Weltanschauung des Menschen gerichtet sein. Die Krankheit ist der Mechanismus zur Entwick­lung des Geistes. Informationen darüber sind uns seit langem bekannt, auch wenn wir diese für eine gewisse Zeit vergessen haben. Sie sind vor vielen Jahrhunderten in den Heiligen Schrif­ten dargelegt worden. Die Hauptsache ist, die eigenen Fehler zu verstehen und zu erkennen sowie durch Reue wieder Harmonie mit dem Universum und dem Göttlichen herzustellen.

Wenn ich die Karmastrukturen des Menschen sehe, kann ich einschätzen, wie sich bei ihm unterschiedliche Heilbehand­lungen auswirken werden. Ich sehe, wie sich die physische und die Feldstruktur des Menschen bei der Erkenntnis seiner Hand­lungen ändern, denn der Körper hängt vom Geist ab und wirkt gleichzeitig auf den Geist ein. Deshalb muss die Heilung sowohl auf den Körper als auch auf den Geist gerichtet sein. Vor allem auf die Seele und den Geist, denn diese sind am Wichtigsten.

Die Beseitigung von Deformationen der Feldstrukturen durch Erkenntnis und Reue führt zu hervorragenden Ergebnis­sen bei der Wiederherstellung der Gesundheit des Menschen auf physischer Ebene. Und da zwischen dem Auftreten von Felddeformationen und dem Ausbruch der Krankheit auf phy­sischer Ebene eine bestimmte Zeit vergeht, ist die Methode für die Frühdiagnostik unersetzlich.

Jeder einzelne Behandlungsfall war für mich ein Versuch, zum Wesen der Krankheit vorzudringen und zu verstehen, was die Krankheit ausmacht, was ihre Ursache ist und welche Rolle sie im Leben des Menschen spielt. Dazu untersuchte ich das menschliche Feld mit den Händen, mit der Rute und mit dem Pendel.

1986 lernte ich einen Wissenschaftler, der ein universi­täres Labor für biodynamische Messungen leitete, kennen. Eine besondere Leistung seiner Methode besteht darin, dass er für die medizinische Diagnostik erfolgreich die Methode des sog. automatischen Schreibens – des Ablesens von Infor­mation aus dem Unterbewusstsein – benutzte und eine hohe Genauigkeit sowohl in der Fern­als auch in der Kontakt­schnelldiagnose der physischen Felder des Objekts erzielte. In der Arbeitsmethode Poljakows fand ich, was für mich am wichtigsten war: An erster Stelle stand die Diagnostik, erst dann kam die Einwirkung.

Nachdem ich das automatische Schreiben erlernt hatte, versuchte ich einige Zeit dennoch, die Krankheit selbst und nicht die Ursachen ihrer Entstehung zu untersuchen, und suchte beharrlich nach Informationsfeldern. Gegen Ende 1990 war ich schließlich überzeugt, dass die Verletzung der Feldstrukturen die Ursache von Erkrankungen ist und dass nicht das kranke Organ, sondern das Feld geheilt werden muss. Die philosophi­schen Lehren des Fernen Ostens bestätigen, was ich immer schon im Unterbewusstsein gespürt hatte: dass die mit unserem Geist verbundenen feinen Feldstrukturen die Grundlage bilden. Ich sah Felddeformationen, die den physischen Zustand des Menschen beeinflussen, sah Informationsstrukturen, die bei verschiedenen Krankheiten entstehen, und erreichte, indem ich auf sie einwirkte und sie korrigierte, nicht nur eine Änderung des physischen Zustands, sondern auch anderer Parameter des Informations­und Energiesystems des Menschen. Allmählich formten sich die Elemente eines Systems heraus, das es mög­lich machte, sehr starke Einwirkung auszuüben und nicht nur vorhandene, sondern auch künftige Krankheiten zu heilen, denn die Deformation der Feldstrukturen beginnt fünf bis zehn Jahre vor dem Ausbruch der Krankheit auf physischer Ebene.

Seitdem ich mich davon überzeugt hatte, dass Felddefor­mationen verschiedene Abweichungen auf physischer Ebene hervorrufen, war es für mich tabu, auf sie über das Energiefeld einzuwirken. Meine Aufgabe besteht in der präzisen Diagnostik und der Befähigung, die Situation zu analysieren und den ur­sächlichen Grund zu finden. Die Krankheit ist ein Warnsignal für ein falsches Verhalten des Menschen. Wir betrachten sie immer als Katastrophe und versuchen, sie zu bekämpfen. Doch die Krankheit ist faktisch eine Warnung vor Fehlern und dient der Rettung. Der Mensch, der krank ist und sich quält, muss seine Fehler erkennen, sich geistig vervollkommnen und nach neuen Entwicklungswegen suchen. Diese Erkenntnis veranlasste mich, die ethischen Parameter des Menschen zu studieren.

Meine Methode der Untersuchung des Karmas kann man «graphisches Hellsehen» nennen. Ich sehe nicht die Ereignisse selbst, sondern vielmehr die Gesetze, die verletzt wurden. Ich sehe in abstrakter Form, was geschehen ist. Da ich um die Ab­hängigkeit des Menschen von seiner Feldstruktur wusste, ana­lysierte ich die Verbindungen zwischen Verhalten, ethischen Richtlinien, Gesundheit und Form der Strukturdeformation, und heilte mittels der Erkenntnis dieser Verletzungen. Ich ver­wendete die klassische Vorstellung vom Karma und war der Meinung, dass der Mensch in früheren Leben gegen etwas ver­stoßen hatte und aufgrund dessen jetzt erkrankt sei. Da die Be­trachtung aller früheren Leben eines Menschen sehr kompliziert ist, begnügte ich mich mit der Betrachtung eines einzigen Le­bens, und der Effekt war besser als bei der Einwirkung mit den Händen. Allerdings gab es gewisse Feinheiten. Als man ein schwerkrankes, erst wenige Monate altes Kind zu mir brachte, hätte ich natürlich leicht sagen können, dass es im früheren Leben gesündigt hatte und jetzt dafür büßen musste. Doch als ich sah, dass die Deformation der Feldstrukturen des Kindes mit der Deformation der Feldstrukturen der Mutter überein­stimmte, drängte sich mir der Schluss auf, dass die Feldstruk­turen von den Eltern an die Kinder weitergegeben wurden.

Das war die Entdeckung eines neuen Mechanismus der Weitergabe von Erbinformation. Als ich die Felddeformationen der Mutter korrigierte, wurde das Kind zusehends gesund. Ich verstand, wie sehr die Gesundheit des Kindes vom Verhalten der Mutter abhängt, besonders in den letzten Monaten vor der Geburt. Starker Hass, der während der Schwangerschaft ver­spürt wurde, ist in der Regel die Ursache für das Trauma des Kindes oder für die Erkrankung von Organen im Kopf, wie z.

B. Sehstörungen und Hörschäden. Empfand die Mutter das Ge­fühl schwerer Kränkung, wird das Kind sehr sensibel. Das Ver­halten der Mutter bestimmt das Schicksal und die Gesundheit des werdenden Menschen. Der väterlichen Linie hatte ich an­fangs keine Bedeutung beigemessen, doch dann erkannte ich, dass für Körper und Geist des Kindes sowohl die Mutter, als auch der Vater gleichermaßen verantwortlich sind. Die Eltern geben an die Kinder absolut alle Informationen über ihr Ver­halten und das Verhalten ihrer Vorfahren weiter, und aus diesen Informationen bildet sich das Schicksal des Kindes, sein Kör­per, sein Charakter und seine Ethik heraus.

Meine Studien bestätigen mit jedem Testergebnis diese Einheit der Umwelt, der lebenden und unbelebten Natur, der niedrigsten und höchsten Organismen immer deutlicher. Ich muss sagen, dass ich dies immer gefühlt habe, und alles, was ringsum geschah, diese Einheit oft bekräftigt hatte.

Meine Kindheit verbrachte ich am Ufer des Asowschen Meers. Ich beobachtete einmal, wie im seichten Wasser Jung­fische herumtollten, in Schwärmen aus dem Wasser auftauchten und tanzten, wobei sie in vertikaler Stellung auf ihrer Schwanz­flosse über die Wasseroberfläche dahinglitten. So ausgelassen können nur Kinder vernunftbegabter Wesen, die uns unbekannt und unverständlich sind, sein.

Beim Angeln hatte ich einmal Gelegenheit, einen «Selbstmör­der-Fisch» zu beobachten. Als ich ans Ufer kam, sah ich in Was­sernähe einen kleinen Fisch liegen, der schwer atmete. Ich wollte ihn ins Wasser legen, doch er sprang plötzlich davon, sein Schup­pen blitzte auf und er verschwand im Fluss. Nach einigen Minuten sprang er erneut ans Ufer, dann wieder zurück ins Wasser.

Ich war erstaunt und beobachtete ihn. Es war immer der­selbe Fisch, der sich auf diese seltsame Weise seine Umwelt erschließen wollte. Er sprang hartnäckig ans Ufer und dann zu­rück in den Fluss, wobei er sein Leben riskierte, denn die Kraft, um ins Wasser zurückzukehren, hätte ihn verlassen oder er hätte irrtümlich in die falsche Richtung springen können. Doch der Fisch sprang weiter und beging keinen Fehler.

Und wer von uns hat denn noch nie die Warnhaltung von Tieren wahrgenommen? Als ich als Reiseleiter am Rizasee ar­beitete, sah ich einmal auf dem Weg eine durch Steinwürfe ver­letzte Schlange liegen. Sie tat mir leid und ich packte sie in einen Plastikbeutel, um sie irgendwo im Wald fern von Men­schen auszusetzen. Die Schlange war nicht sehr groß, hatte eine weißliche Haut und schien mir nicht giftig zu sein. Sie lag schlaff im Beutel und regte sich nicht. Ich gewöhnte mich lang­sam an sie und berührte sie zuweilen mit dem Finger, weil ich mir keiner Gefahr bewusst war. Sie ließ das lange teilnahmslos geschehen, doch dann bewegte sie leicht den Kopf und biss plötzlich durch den Plastikbeutel hindurch zu.

Ich begriff, dass dies eine Warnung war, trug sie vom Weg zur Seite und ließ sie im Gras frei. Die Schlange begann sich langsam zu bewegen und kroch unter Steine, während ich sie zum Spaß am Schwanz festhielt. Sie schaute geduldig nach hin­ten und wartete, dass ich sie losließ. Ich hielt sie weiter fest, als sie sich plötzlich blitzartig umdrehte und ihr Kopf neben meiner Hand in Stellung ging. Sie schaute mich an, unternahm keinen Beißversuch, warnte jedoch.

Meine Überraschung war sehr groß, als uns einige Tage später bei einer Einweisung ein Bild der mir vertrauten Schlange gezeigt wurde – es handelte sich um die hochgiftige Kosnakow-Schlan-ge, die im Kaukasus heimisch ist.

Einer der ersten Fälle, in denen ich nicht nur den physi­schen, sondern auch den psychologischen Zustand eines Men­schen ändern konnte, war folgender: Ein Mädchen hatte sich sehr in einen jungen Mann verliebt, doch sie fanden nicht zu­sammen und trennten sich. Noch einige Jahre nach der Tren­nung peinigte sie diese Liebe – weniger die Liebe, als vielmehr etwas Unverständliches, sehr Quälendes. Ihr war klar, dass sie ihm nicht zugetan sein durfte, doch diese Zuneigung existierte einfach und zerstörte sie. Das ähnelte schon mehr einer Ver­wünschung als einer Liebe. Das Mädchen lernte andere junge Männer in der Hoffnung kennen, dass ihr einer gefallen würde. Doch das geschah nicht… Ich begann zu analysieren, ob die Schuld bei ihr zu finden sei.

Die Testergebnisse verneinten das. Wer war also schuld?

Eine Frau, eine Verwandte – ihre Großmutter.

Zu meinem Erstaunen wusste das Mädchen, worum es ging. Ihre Großmutter hatte in ihrer Jugend einen jungen Mann sehr geliebt, aber aus Berechnung einen anderen geheiratet. Die Großmutter vernichtete die Liebe in sich und in dem geliebten Menschen, und ihre Enkelin musste mit ihren Qualen dafür büßen. Nachdem ich mit der Großmutter gesprochen und sie erkannt hatte, dass sie die Liebe vernichtet und damit die höch­sten Gesetze verletzt hatte, wurde das Mädchen von ihren Lei­den befreit. Ich erkannte, dass man mit dieser Methode nicht nur heilen, sondern den Seelen der Menschen und ihrem Schicksal helfen kann.

Wer sich in der esoterischen Literatur und in der Philoso­phie des Fernen Ostens etwas auskennt, ist mit Sicherheit auf die darin erwähnten einhundertacht Gesetze, die das Universum lenken, gestoßen. Ich habe wiederholt versucht, sie in der Lite­ratur zu finden, doch bisher sind sie mir nirgends im vollen Um­fang begegnet – vielleicht ist es noch nicht an der Zeit, sie vollständig zu kennen…

Meine Arbeitserfahrungen auf dem Gebiet der Bioenerge­tik sprechen dafür, dass das schwerste der zahlreichen Vergehen der Menschen in ihrem irdischen Dasein und im Alltagsleben die Vernichtung der Liebe in mannigfaltiger Form ist. Alle an­deren Vergehen sind sekundär und letztlich die Folge dieser fehlenden menschlichen Liebe zu Gott, zum Universum, zu den Verwandten, zu den Kindern, zu den Menschen…

Folgender Fall bestärkte mich in meiner Überzeugung, dass die Seelen der Menschen durch die Karma-Diagnostik ge­heilt werden können. Eine von mir behandelte Frau litt zeit­weise unter seltsamen Anfällen. In bestimmten Augenblicken überkam sie ein starker Wunsch, aus dem Fenster zu springen und Selbstmord zu begehen, ein unüberwindbares Verlangen zu sterben. Sie bat ihre Angehörigen: «Bindet mich ans Bett, haltet mich fest!» Die Anfälle verstärkten und häuften sich. Die Frau fürchtete, dass sie nicht durchhalten und die Situation tra­gisch enden würde.

Meine Studien zeigten, dass die Gesetzesverletzung von ihrer Mutter begangen worden war. Die Mutter wurde von einem Mann sehr geliebt, den sie jedoch abwertend behandelte. Diese vollständige Abhängigkeit eines anderen Menschen von ihr bereitete ihr Vergnügen. Die Mutter vernichtete das Leben und die Liebe in diesem Mann, ihre Worte, Gedanken und Handlungen schufen ein Vernichtungsprogramm, das sich nun auf ihre Tochter übertragen hatte.

Negative Programme kehren manchmal langsam und nicht immer zu ihrem Urheber, sondern oft zu ihren Kindern und Ver­wandten zurück. Nachdem die Tochter mit der Mutter gespro­chen und die Mutter ihre Schuld erkannt hatte, hörten die Anfälle auf. Ich erkannte, wie sehr die Moral unserer Eltern, Brüder, Schwestern und sonstiger Verwandten mit unserer Ge­sundheit, Psyche und unserem Schicksal verbunden ist.

Jeder neue Behandlungsfall führte zur Entdeckung neuer Elemente des Systems, welches ich von nun an «das Selbstre­gulierungssystem des Feldes» nannte.

Das Feldselbstregulierungssystem ist die Rückverbindung des Universums. Sein Wesen besteht darin, dass jede Handlung des Menschen, ob gut oder schlecht, über die Einheit des Infor­mations­und Energiefeldes des Universums zu ihm zurückkehrt.

Wir hören ständig, dass gute Taten belohnt und böse be­straft werden. Aber warum nehmen in unserer Umwelt die guten Taten nicht zu und vor allem: Warum nimmt die Zahl der bösen nicht ab? Für eine der besten Erklärungen hierfür halte ich die Äußerung des Heiligen Augustinus, dass Gott das Böse in jedem Fall bestrafe, da dieser Prozess jedoch langsam ab­laufe, habe der Mensch bis zur Bestrafung noch Zeit, weiter zu sündigen. Diese Erklärung entspricht voll und ganz dem Funk­tionsprinzip des Mechanismus der Weitergabe von Informatio­nen über Feldstrukturen.

Für den Mechanismus der Feldselbstregulierung existieren keine einzelnen Menschen nicht. Aber wenn es gilt, einen ne­gativen Prozess aufzuhalten, schaltet sich der Mechanismus zur Blockierung des Prozesses automatisch ein.

Früher erstreckte sich der Bestrafungsmechanismus über einige Generationen und äußerte sich in Krankheiten und Un­glücksfällen der Enkel und Urenkel oder im nächsten Leben des Schuldigen. Heute hat sich dieser Prozess derart beschleu­nigt, dass der Mensch für seine Taten schon in diesem Leben büßt – mit seiner Gesundheit und der Gesundheit seiner Kinder. Aus der Sicht des Menschen scheint es absurd, dass die Kinder mit ihrer Gesundheit büßen müssen, doch auf der Feld­ebene gibt es keine Menschen, sondern Konzepte; jeder Mensch ist die Gesamtheit bestimmter Programme, der Blo­ckierungsmechanismus arbeitet gegen die Gedanken und Pro­gramme, die die Welt in Gefahr bringen könnten. Ein Kind verstärkt alle Programme der Eltern und hat deshalb auch stär­ker zu büßen. Allerdings hat in den letzten fünf Jahren auch die persönliche Verantwortung jedes Menschen zugenommen. Die Ursachen hierfür kann ich bisher nicht erkennen.

Kinder sind das «Vergrößerungsglas» für die Fehler der Er­wachsenenwelt. Viele haben festgestellt, dass sich ein Kind in Gegenwart seiner Eltern wesentlich schlechter benimmt, als bei Fremden, bei denen es ruhig und gehorsam wird. In den meisten Fällen funktioniert hier ebenfalls der Karma-Mechanismus: Beim Umgang des Kindes mit den Eltern verstärken und aktivieren sich sowohl die positiven als auch die negativen Programme, welche die Eltern ihm auf der Feldebene weitergegeben haben. Beim Studium vieler Probleme habe ich in letzter Zeit fest­stellen müssen, dass die Kinder nicht nur das Karma ihrer El­tern erben, sondern die Eltern auf der Feldebene auch Verantwortung für das Verhalten und die Taten der Kinder tra­gen. Heute wirken bereits Gedanken, Worte und Verhalten eines achteinhalbjährigen Kindes auf den Zustand des Feldes ein, d.h. auf den Geist, das Schicksal und die Gesundheit der Eltern. Vor zweitausend Jahren begann dieser Prozess erst, als die Kinder dreizehn, vierzehn Jahre alt waren.

Nachdem ich begonnen hatte, mich mit dem Studium und der Reinigung des Karmas zu beschäftigen, wurde ich zwar nicht mehr krank, doch ein anderes Problem trat auf. Mein Energiefeld und meine Einwirkungskraft nahmen enorm zu, es fiel mir unglaublich schwer, in Balance zu bleiben. Bereits die kleinste empfundene Kränkung schadete der Gesundheit und dem Schicksal des Menschen, dem ich etwas übel nahm.

Ich hoffte, dass alles gut würde, wenn ich dieses Problem lösen würde. Durch ständige Arbeit an mir befreite ich mich von Kränkungen, Hass und negativen Emotionen, doch ein noch ern­steres Problem trat auf. Von nun an sah ich mich gezwungen, meine Umgebung zu kontrollieren, denn sollte sich ein Mensch von mir auch noch so unwesentlich gekränkt fühlen, hätte dies für ihn eine Gefahr auf physischer Ebene zur Folge.

Das ließ mich eine der Ursachen für die Tragödie Russlands erkennen. Der Mensch mit einem reinen bzw. einem «geschlos­senen» Karma ist eng mit dem Göttlichen verbunden, deshalb ar­beitet jede gegen ihn gerichtete Aggression gegen das Universum.

Wenn der Mensch persönlich attackiert, dann büßt er dafür selbst, tut er es aber als Vertreter der Gesellschaft, so büßt die Gesellschaft.

Deshalb war die auf Lenins Befehl verübte Vernichtung der Geistlichkeit und der Mönche sowie die Zerstörung der Kir­chen und Klöster gleichbedeutend mit einem Angriff auf das Universum. Dem musste unvermeidlich eine Explosion von Gewalt und Mord folgen. Die Gesellschaft büßte für die Ver­letzung höchster ethischer Gesetze mit dem Tod von Millionen. Die Erinnerung an Fehler der Gesellschaft ist in jedem von uns, alle Sünden und Desaster der Gesellschaft werden im Un­terbewusstsein des Menschen, in seinem Karma, abgespeichert. Wir haben den Vers der «Internationalen»* – «Reinen Tisch macht mit dem Bedränger! Heer der Sklaven, wache auf!» – noch nicht ganz vergessen. Aus der Sicht des Energiefeldes ent­hält dieses Lied ein gewaltiges Programm der Zerstörung von Zukunft und Universum.

Oft bringt man Kinder zu mir, die an Enuresis leiden. Ich erkläre, dass Bettnässen nur die Spitze des Eisbergs ist. In der Regel kommt es zu Bettnässen, weil die Mutter des Kindes ihre Zuneigung und Liebe zu einem Mann unterdrückt hat. Wenn dies entsprechend stark und über längere Zeit erfolgt ist, dann hat sich bei der Frau die Feldstruktur im Bereich des ersten Chakras deformiert. Das Ergebnis kann beim Kind nicht nur Enuresis sein, sondern es können auch Störungen und Probleme im persönlichen Leben, Herzkrankheiten und Kopferkrankun­gen auftreten. Auch ein Schwangerschaftsabbruch kann die Ur­sache von Bettnässen sein, denn die Frau vernichtet dadurch ebenfalls die Liebe.

* Da die Mutter das nicht weiß, wendet sie sich oft an einen 4 Weltweit verbreitetes Kampflied der sozialistischen Arbeiterbewegung; der Autor deutet hier auf die häufige Verwendung dieses Musikstücks in der UdSSR hin (Anm. der Redaktion).

Psychotherapeuten oder Hypnotiseur, der eine Verhaltensricht­linie vorgibt. Das Kind wird von dieser Abweichung – dem Bett­nässen – geheilt, doch das Programm der Vernichtung der Liebe und des Lebens bleibt erhalten, und da das System der Blockie­rung falschen Verhaltens aufgehoben wurde, ist anzunehmen, dass das Kind im Leben das Programm der Zerstörung der Liebe auf einem höheren Niveau als seine Mutter realisieren wird.

Eine Frau beklagte sich bei Ärzten wiederholt über Un­wohlsein, doch die Untersuchungen waren ergebnislos. Nach Meinung der Ärzte gab es dafür keinerlei Ursachen. Zahlreiche Besuche bei Gesundbeterinnen brachten auch keine Besserung, denn sie konnten die starke Verwünschung, die sie sahen, nicht entfernen. Sie erkrankten sogar selbst, nachdem sie die Frau behandelt hatten. Ich suchte nach der Ursache und sah, dass dies eine «rückwirkende Verwünschung» war, die sich durch volkstümliche Gesundbeterei tatsächlich nicht entfernen ließ.

«Sie haben einer Arbeitskollegin sehr nachdrücklich etwas Böses gewünscht», erklärte ich der Frau.

«Das ist die Ursache Ihres Unwohlseins. Ihr Programm des bösartigen Wunsches ist zurückgekehrt und hat Ihr Feld stark deformiert. Wie fühlt sich denn Ihre Arbeitskollegin?»

«Sie ist krankgeschrieben, aber nicht weil sie, sondern ihr Kind krank ist.»

Ich untersuchte das Feld der Arbeitskollegin und ihres Kin­des. Sowohl bei ihr als auch bei dem Kind befand sich im Feld das Programm des bösartigen Wunsches. Aus diesem Grund war das Kind krank, es war weniger geschützt als die Mutter.

«Sie sind schuld an der Krankheit des Kindes. Haben Sie auch Kinder?»

«Ja, einen Sohn.»

Ich untersuchte sein Feld, in dem ebenfalls eine starke De­formation vorhanden war, dasselbe Programm des bösartigen Wunsches lag vor.

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